Berichte LearnSafe Theoretische Grundlagen: Theorie des organisationalen Lernens (Argyris & Schön, 1996)

2f. Argyris und Schön (1996): Theorie des organisationalen Lernens

Auch im Ansatz zum organisationalen Lernen von Argyris und Schön (1996) werden Individuen als Träger des Lernens learning agents betrachtet.

„We take individual practitioners as centrally important to organizational learning, because it is their thinking and acting that influence the acquisition of capability for productive learning at the organizational level. Unless we begin at this point, we have no chance of producing knowledge useful to practitioners.”
(Argyris & Schön, 1996, S. xxii).

Organisationen agieren auf Basis der subjektiven Handlungstheorien (theorie of actions) ihrer Mitglieder. Diese werden gebildet werden über ihre Vorstellungen, Werte, über die Zusammenhänge in ihrer Umwelt und über ihre eigenen Möglichkeiten der Gestaltung. Dabei unterscheiden Argyris und Schön (1996) zwei Arten von Handlungstheorien: Espoused theories oder auch offizielle Handlungstheorien und theories-in-use oder auch Gebrauchstheorien.

Als espoused theories werden diejenigen Handlungstheorien bezeichnet, nach denen Individuen oder Organisationen offiziell ihr Handeln ausrichten. Sie finden Ausdruck in Leitbildern, Projekten, Strategien, Zielen, Kultur, Strukturen sowie in den Machtverhältnissen der betrachteten Organisation.
Die sogenannten Gebrauchstheorien leiten sich von (beobachtbaren) Handlungen ab und resultieren aus den individuellen und kollektiv geteilten Erfahrungen.

Argyris und Schön (1996) führen zur Unterscheidung des Lernens in Organisationen drei Lernformen ein. >>


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